PVBR-Klausur Teil 2: Pastorale Felder

Was tut sich so in der Pfarre? Was gibt es für Anliegen? ... Diese Fragestellungen führten zu vielen Wortmeldungen, die unter verschiedenen Hauptthemen zusammengefasst wurden, darunter „Ressourcen“, „Pastorale Felder“ und - als drittes - dem Thema „Gottesdienste“.

Die Arbeitsgruppe „Neue und bestehende pastorale Felder“ wurde von 4 Frauen aus den Pfarren Obernalb, Unternalb und Retz sowie aus dem Leitungsteam gebildet.

Wir versuchten, gemeinsam ein oberstes „RICHTZIEL“ für alle neuen und bestehenden pastoralen Felder zu finden und einigten uns schließlich auf den Satz:

 

„Wie im Himmel, so auf Erden.“

 

Dieser Satz aus dem „Vater unser“ weist hin auf unsere Bitte, unsere gemeinsame Suche nach dem Reich Gottes, das ja durch Jesu Wirken auf Erden bereits angebrochen, aber noch nicht vollendet ist.
Das „Grobziel“, das über allen unseren pastoralen Bemühungen stehen soll und deren Inhalte diesem hohen Anspruch gerecht werden sollen, lautet:

„von Gott angenommen und geliebt“

Anschließend erstellten wir aus den vielen pastoralen Aktivitäten und Zukunftsvisionen, die zu Beginn unserer Klausur von allen Mitgliedern des Pfarrverbandsrates gemeinsam zusammengetragen worden waren, einige pastorale Aufgabenfelder, die wir dann im Einzelnen mit einem „Feinziel“ und Ideen (möglichen Lösungsansätzen) versahen:

 

Jugend

„Jesus Christ, you are my life!“
Jugendmesse, von Jugend für Jugend, „Gesprächsinsel“, Chillig, Experiment „Glaube“ ermöglichen, Events, Verbindung mit Firmvorbereitung.

Glaubensseminar

„Glaube in Gemeinschaft“
Impulse zum Nachdenken, Wissen, Austausch, räuml. Atmosphäre, Gebet, geistliche Begleitung.
Nachträgliche Anmerkungen aus der Großgruppe: Menschen zu Christus führen, Glaubenszeugnisse fehlen.

Sakramente

Barmherzigkeit Gottes „spürbar“ werden lassen.
Lebenswelt der Menschen kennen lernen, Gestaltungsmöglichkeiten, Mensch ↔ Gesetz, gute Hinführung, mit allen Sinnen: berührt werden und berührt sein, „Ver-Wandlung“, und dann? => weiterführende Angebote.
Nachträgliche Anmerkungen aus der Großgruppe: Bei EK-Vorbereitung Eltern besser einbinden.

Anbetung „Neu"

„Ich bin da“
Stille, Texte, offener Beginn und offenes Ende, ansprechende Musik, „Atmosphäre“.

Familiengottesdienst

„Lasst die Kinder zu mir kommen…!“
Kleinkindergottesdienste, Dauer < 1 Stunde, familiengemäße Gottesdienstgestaltung, Gespräch mit Hrn. Pfarrer über liturg. Gestaltung, Liturgie nicht nur „himmlisch“ – ein bisschen „Erde“ darf auch dabei sein.
Nachträgliche Anmerkungen aus der Großgruppe: Spannung zwischen Liturgie und Kinderbeschäftigungsprogramm.

Minis und Jungschar

Gemeinschaft, GOTT, Spiel & Spaß, Einsatz für andere.
Minis: geklärte Zuständigkeiten, klarere Ausbildung, Ausflüge und Wallfahrten.

Website

Mit Gott und der Welt vernetzt.
Information, Vielfalt, Vernetzung, Aktualität, Kontaktmöglichkeit, Glaubensimpulse, ansprechendes Layout. Wichtig: intensive Werbung für dieses Medium.

Berufstätigen-Pastoral

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid."
- aus Zeitmangel unvollständig -
Nachträgliche Anmerkungen aus der Großgruppe: Stärkerer Blick auf Erwerbstätige und ihre Probleme, Angebote zu Lebensthemen (Gesundheit, Erziehung…), „Ruhe-Inseln“ => siehe Anbetung Neu, Sinnsuche => körperl. spürbare Spiritualität, Sonntag in Familien, Pendler, Zeit- und Energiefaktor.

Senioren-Pastoral

Füreinander da sein.
- aus Zeitmangel unvollständig -
Nachträgliche Anmerkungen aus der Großgruppe: „Jüngere“ und aktivere Senioren kümmern sich um gebrechlichere Senioren, Zeit schenken, Talente füreinander einsetzen.

 

* * *

Es war ein schönes, aber angestrengtes gemeinsames Erarbeiten verschiedener Überlegungen zu bereits bestehenden pastoralen Feldern sowie zu pastoralen Bereichen, die aufgrund der veränderten Lebensbedingungen neu aufbrechen und auf die wir mutig zugehen sollten.

Freudig überrascht hat uns, dass die Ideen nur so „hervorsprudelten“ – ein Zeichen für die Anwesenheit des Hl. Geistes und Begleitung und Führung „von ganz oben“?

 

Siehe:

„Wie im Himmel, so auf Erden.“

 

 PAss Maria Krimmel

Fortsetzung: PVBR-Klausur Teil 3

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