Das war Gebet an der Grenze 2019

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Mittwoch, den 26. Juni 2019 fand zum 31. Mal wieder das traditionelle, grenzüberschreitende "Gebet an der Grenze" beim "Hl. Stein" in Mitterretzbach statt, organisiert von der Katholischen Männerbewegung des Dekanates Retz-Pulkautal. Das heurige Motto lautete "30 Jahre offene Grenzen".

Vor eben diesen 30 Jahren fiel damals der Eiserne Vorhang, welcher die Völker Europas in Ost und West getrennt hatte. Ende Juni 1988 und 1989 beteten damals Österreicher in Sichtweite des Eisernen Vorhangs um Befreiung vom totalitären Regime auf der anderen Seite. Im Herbst 1989 war es dann schließlich soweit: Wie die Dominosteine fielen die damaligen Regime, ein bis dahin zerrissenes Europa konnte endlich wieder zusammenwachsen. Zum Juni-Termin 1990 fand dann "Gebet an der Grenze" erstmalig auch mit tschechischer Beteiligung statt. Somit wird das Jahr 2020 für die tschechische Seite ein Jubiläum darstellen.

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Seither ist es nicht nur ein Gebet an der Grenze, sondern auch ein Schulterschluss zwischen Österreichern und Tschechen zum gemeinsamen Gebet über die Grenzen, zum gemeinsamen Dank an Gott für die gewonnene Freiheit und die damit neu gewonnenen Möglichkeiten, aber auch um Bitte für ein weiterhin friedliches und gutes Miteinander der Völker Europas.

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Im Gegensatz zum leider verregneten Jubiläum des Vorjahres hatten wir diesmal schönstes Sommerwetter. Bei der traditionellen Agape nach dem Gebet wurden die zahlreichen Teilnehmer wie immer mit Brot und Wein und tschechischen Schmankerln umsorgt. Die heurige Kollekte wird als finanzielle Unterstützung zur Gründung eines Klosters in Znaim verwendet. Dazu ein herzliches Vergelt’s Gott! für Ihre Unterstützung.

 

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