Der Ursprung des Ratschens geht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als es noch keine Kirchenglocken gab. In den Kirchtürmen waren damals große hölzerne Schallgeräte mit Hämmern verankert, die zum Gebet und Gottesdienst riefen.

Schon im 8. Jahrhundert, zurzeit von Karl dem Großen, wurde das Ratschen aber in den Kartagen ausgeübt.

Das Ratschen ist später zu einem Brauch geworden, der in der Karwoche gepflegt und bereits 1482 in einem in Coburg erschienenem Buch seine Erwähnung findet.

Die Glocken schweigen angesichts des Leidens
und Sterbens von Jesus Christus.
Die verstummten Kirchenglocken werden durch die Ratschen ersetzt.

Die Ministranten ziehen mit ihren oft selbst gebastelten Ratschen durch die Straßen, um uns an die Gebetszeiten und Andachten zu erinnern. Z.B.:

„Wir ratschen, wir ratschen den englischen Gruß,
den jeder katholische Christ beten muss.
Fallt nieder auf eure Knie und bet´s a Vater Unser und drei Ave Marie.“

 

Die Namen von links hinten beginnend:

Markus Wiklicky, Jan Weiß, Claudia Drechsel, Juliana Kraus, Martin Hörmann,Jonathan Lechner,
Sabrina Kiesling, Johannes Wimmer, Laurenz Schöfmann, Klaus Wiklicky, Lukas Baumgartner,
Samuel Lechner, Elisabeth Kraus; Benedikt Fehringer, Elias Lechner, Astrid Wiklicky, Katharina Müllner;
Xenia Egerer, Leon Goldsteiner, Jakob Pointner, Raphael Hebenstreit, Fabian Goldsteiner, Niklas Riedl;
Sitzend: Simon Pointner, Anna Schöfmann, Valentin Hirsch;


Fritz Lawitzka, 30.03.2016

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