Fasten-Rezepte - Die „Entgiftung” des Körpers

 

Fasten – das bedeutet zunächst einmal: Verzicht, Einbüßen.

Das ist nicht leicht für uns. Wir können uns so vieles bestellen, so vieles besorgen. Warum sollen wir dann verzichten, wenn wir es haben können? Aber wir wissen auch, dass wir viel zu viel in uns selbst hineinstopfen, nicht nur beim Essen, sondern dass wir auch sonst viel zu viel nur für uns selbst sorgen, für uns selbst verbrauchen. […]

Da tut es gut, wenn wir fasten, wenn wir verzichten; da tut es gut, wenn wir uns einmal fragen, ob wir nicht bei dem, was wir alles anhäufen für uns, auch manche Götzen haben. Wir merken dies oft nur, wenn wir zuerst einmal leer werden.

Wir müssen versuchen, leer zu werden von diesen Götzen, die ganz unterschiedliche Namen haben. Wir kennen alle die Versuchungen, die Jesus selbst erfahren hat: Macht, Prestige, Reichtum. Das sind die urewigen, die uralten Versuchungen des Menschen. Und deswegen ist es wichtig und gut, dass wir uns im Fasten einmal von all diesen Verabsolutierungen unseres Lebens lösen, auch wenn das schmerzlich ist und wehtut.

Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz

 

16 Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler.
Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten.
Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
17 Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht,
18 damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater,
der auch das Verborgene sieht;
und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

(Mt 6,16-18)

 

 

Download

Weitere Fastenrezepte finden Sie auf der Homepage der Erzdiözese Wien
www.erzdioezese-wien.at/site/glaubenfeiern/imkirchenjahr/fastenzeit/rezeptezurfastenzeit

Fritz Lawitzka

 

Pfarrbrief Aktuell

Download Aktueller Pfarrbrief

TOP